Die Hundetrainerin Fleischmann

Johanna Fleischmann

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Was ein Jahr Hundegesundheit wirklich kostet – Ein ehrlicher Einblick in meine Ausgaben 2025

Wenn wir die Gesundheit unserer Hunde ernst nehmen, dann entstehen oft hohe Kosten für tiermedizinische, hundephysiotherapeutische oder -osteopathische Behandlungen. Welche Kosten mir im Jahr 2025 für meine zwei mittelgroßen und alten Hunde (12 und 13 Jahre) entstanden sind und welche Tipps für meine Kund*innen ich daraus ableite, erfährst du in diesem Beitrag.

Inhalt

Tiermedizinische Behandlungskosten

Die größte Summe von insgesamt 2671,33€ sind in tiermedizinische Behandlungen geflossen. Besonders ins Gewicht fiel die Zahn-OP bei meinem jüngeren Hund im März mit rund 1300€. Hierbei mussten ihm neun Zähne gezogen werden.

Probleme mit den Zähnen bleiben bei Hunden oft lange Zeit unentdeckt. Sie beeinflussen das Wohlbefinden der Hunde jedoch nachhaltig negativ und verkürzen im schlimmsten Fall das Leben.

Dann kamen zwei Blasenentzündungen bei meinem älteren Hund und die Behandlungskosten für seine Schilddrüsenunterfunktion hinzu. Hierfür bekommt er täglich Tabletten und die Blutwerte müssen regelmäßig kontrolliert werden; sowohl wegen der Schilddrüsenwerte als auch wegen einer bekannten chronischen Niereninsuffizienz.

Kleinere Posten entfielen auf prophylaktische Maßnahmen.

Osteopathische Behandlungskosten

Im Jahr 2025 waren wir achtmal bei der Hundeosteopathin unseres Vertrauens Andrea Albrecht in Dannewerk. Meine Hunde teilen sich in der Regel einen Behandlungstermin. Somit beliefen sich die Behandlungskosten auf insgesamt 640€.

Im ersten Halbjahr waren wir durchschnittlich alle 8 Wochen dort. Im zweiten Halbjahr häufiger, da es akute Probleme gab, die eine häufigere Behandlung erforderten.

Physiotherapeutische Behandlungskosten

Im Dezember 2025 waren wir nach langer Suche das erste Mal bei einer für meine Hunde geeigneten Hundephysiotherapeutin: bei Hanna Giske in Gettorf. Der ausführliche Ersttermin für beide Hunde zusammen kostete uns 150€.

Wir von mir gewünscht, bekamen wir individuell auf meine Hunde abgestimmte Übungen mit, die wir jetzt regelmäßig in unserem Alltag durchführen.

Zwei Hunde im Garten bei Hundephysiotherapieübungen mit Cavalettistangen

Beide Hunde wollen am liebsten gleichzeitig dran sein bei unseren Physiotherapieübungen.

Futterkosten

Meine Hunde haben beide einen empfindlichen Magen bzw. Darm. Deshalb bekommen sie gekochtes Futter mit entsprechenden Zusätzen. Das Futter für meinen älteren Hund ist zudem nierenschonend, um das Fortschreiten der Niereninsuffizienz möglichst lange aufzuhalten bzw. zu verlangsamen.

Gerade die Kosten für entsprechende Zusätze sind nicht unerheblich, wobei ich hier keine genauen Zahlen nennen kann.

Aber grundsätzlich gilt, dass jede Investition in hochwertiges und bedarfsdeckendes Futter zur Gesunderhaltung deines Hundes beiträgt. Bei manchen Erkrankungen ist eine entsprechende Diät bzw. Fütterungsweise unumgänglich, damit dein Hund damit gut leben kann.

Körperliche und geistige Auslastung - unbezahlbar

Um die Gesundheit meiner Hunde zu fördern und zu erhalten, ist ein ideales Körpergewicht wichtig. Übergewicht bei Hunden kann zu vielen Folgeerkrankungen führen, die lebensverkürzend sein können.

Hierzu zählt zum einen, dass sie nur so viel fressen, wie sie brauchen, und zum anderen ausreichend Bewegung. Da die Bewegung bei uns im Alltag etwas variieren kann - wiege ich meine Hunde alle zwei bis drei Wochen und passe die Futterportionen entsprechend an.

Das Wohlbefinden steigert sich auch durch individuell angepasste Beschäftigungen und Aktivitäten wie gemeinsames Spiel, Kuscheln, Denkspiele oder Übungen.

Das sind alles gesundheitsfördernde Aspekte, die nicht mit Geld zu beziffern sind.

Hund läuft über einen Agility-Steg.

Über den Agility-Steg zu laufen ist eine schöne Balance- und Koordinierungsübung.

Stressregulierung und -management - unbezahlbar

Negativer oder chronischer Stress macht krank. Deshalb achte ich darauf, dass meine Hunde nur in Maßen negativem Stress ausgesetzt sind und dass ich sie aktiv beim Stressabbau unterstütze. Auch das ist ein wichtiger - unbezahlbarer - Aspekt, um die Gesundheit meiner Hunde zu erhalten.

Wenn du dir unsicher bist, wie gestresst dein Hund ist, hol' dir hier für 0€ den kostenfreien Stress-Test.

Mein Fazit - und was ich (künftigen) Hundehalter*innen deshalb rate

Die Behandlungskosten für meine Hunde sind mit den Jahren immer weiter gestiegen. Das liegt vorallem daran, dass meine Hunde an Erkrankungen leiden, die mit fortschreitendem Alter schlimmer werden und dadurch einer engmaschigeren Überwachung bzw. häufigeren Behandlung bedürfen. Dazu gehören vorallem die chronische Niereninsuffizienz und die Schilddrüsenunterfunktion bei meinem älteren Hund und Spondylarthrosen bei beiden Hunden, die zu Schmerzen und Einschränkungen im Bewegungsapparat führen (können).

Deshalb werden die Behandlungskosten im Jahr 2026 für meine Hunde möglicherweise noch höher ausfallen als im vorherigen Jahr.

Grundsätzlich lassen sich die Behandlungskosten für unsere Hunde nie sicher kalkulieren. Natürlich gibt es Kosten wie für Impfungen, die vorhersehbar sind. Aber welche Erkrankungen unsere Hunde bekommen, welche Verletzungen sie sich gegebenenfalls zuziehen oder ob sie Unfälle erleiden, können wir im Vorfeld nicht wissen.

Deshalb empfehle ich immer - gerade auch den Menschen, die zur Beratung vor der Anschaffung eines Hundes zu mir kommen - sich ernsthafte Gedanken darüber zu machen, ob diese möglicherweise sehr hohen Kosten gedeckt werden können. Und das ein Hundeleben lang.

Es macht immer Sinn, auch wenn du schon einen Hund hast, Angebote für Hundekrankenversicherungen oder Hunde-OP-Versicherungen anzuschauen und zu vergleichen. Je nach Hund und Gesundheitsstatus kann eine Versicherung sehr sinnvoll sein, um entsprechende Kosten nicht aus eigener Tasche zahlen zu müssen.

Manchmal sind Versicherungen aber auch zu teuer oder nehmen Hunde wegen entsprechenden Krankheiten oder dem Alter nicht mehr auf. Dann macht es Sinn, immer genug Geld auf die Seite zu legen, um auch unvorhergesehene Kosten für tiermedizinische Behandlungen abdecken zu können.

Wie viel kostet die Gesundheit eines Hundes pro Jahr?

Die Kosten lassen sich nicht pauschal beziffern, da sie stark vom Alter, Gesundheitszustand und individuellen Bedürfnissen deines Hundes abhängen. Während junge, gesunde Hunde oft mit überschaubaren Tierarztkosten auskommen, können die Ausgaben bei älteren oder chronisch kranken Hunden deutlich steigen – insbesondere durch Diagnostik, Medikamente und regelmäßige Behandlungen.

Warum steigen die Kosten für Hunde im Alter oft an?

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für chronische Erkrankungen wie zum Beispiel Nierenprobleme oder Gelenkerkrankungen. Diese erfordern meist regelmäßige Kontrollen und eine dauerhafte Behandlung.

Welche Gesundheitskosten sind planbar – und welche nicht?

Planbare Kosten sind zum Beispiel Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen oder regelmäßig benötigte Medikamente. Genaue Zahlen lassen sich der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte entnehmen. Nicht planbar sind hingegen akute Erkrankungen, Verletzungen oder notwendige Operationen. Genau diese unvorhersehbaren Kosten machen einen großen Teil der finanziellen Belastung aus.

Lohnt sich eine Hunde-Kranken- oder OP-Versicherung?

Eine Versicherung kann sinnvoll sein, um hohe, unerwartete Kosten abzufedern – besonders bei Operationen oder aufwendigen Behandlungen. Ob sie sich für dich lohnt, hängt unter anderem vom Alter und dem Gesundheitszustand deines Hundes und den monatlichen Beiträgen ab. Ein Vergleich verschiedener Anbieter ist in jedem Fall empfehlenswert. Unbedingt sollte das Kleingedruckte beachtet werden, da - je nach Rasse oder Vorerkrankungen - gewisse Behandlungskosten nicht übernommen werden.

Was kann ich tun, um die Gesundheit meines Hundes langfristig zu unterstützen?

Neben tiermedizinischer Versorgung spielen auch Faktoren wie bedarfsdeckende Ernährung, ausreichend Bewegung, passende Auslastung und Stressregulation eine wichtige Rolle. Viele dieser Aspekte sind nicht direkt mit Kosten verbunden – haben aber einen großen Einfluss auf die Lebensqualität und Gesundheit deines Hundes.

Es ist an der Zeit, dass das Leben mit deinem Hund so wird,
wie du es dir immer erträumt hast. Und genau dabei möchte ich dir helfen.

SO KANNST DU MIT MIR ZUSAMMENARBEITEN

Trainings-Angebote

Meine Trainingsangebote richten sich an dich und deinen Hund, wenn du in der Region zwischen Flensburg, Heide, Husum und Schleswig wohnst.

Meine Gruppen und Kurse finden in der Nähe von Winnert/Ostenfeld statt.

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Meine Online-Angebote richten sich an dich und deinen Hund - ganz unabhängig von deinem Wohnort.

Die Online-Angebote finden per Videokonferenz statt.

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Moin, ich bin Johanna - Hundetrainerin und Hundeverhaltenstherapeutin aus Leidenschaft.

Seit 2017 helfe ich Menschen dabei, ihren Hund und sein Verhalten richtig zu verstehen und mit ihrem Hund zu einem echten Team zusammenzuwachsen.

Bei mir sind alle Menschen und ihre Hunde willkommen - unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorgeschichte.

Problemverhalten bei Hunden geht oft einher mit massivem Stress. Und Stress wiederum bedingt oder verstärkt Problemverhalten.

Weißt du, wie gestresst dein Hund wirklich ist?

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